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Passivhaus PDF Drucken E-Mail

Ein Passivhaus ist so gut wärmegedämmt, dass es keine Heizungsanlage im herkömmlichen Sinn mehr benötigt. Der Heizenergiebedarf wird zu großen Teilen aus der Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt. Der Restheizenergiebedarf kann durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Zuluftnachheizung erfolgen.

Da diese Nachheizungen jedoch mit Strom betrieben werden und Strom den höchsten Primärenergiefaktor hat, verschlechtert diese Heizungsart ganz erheblich den Jahresprimärenergiebedarf. Aus diesem Grund wird häufig auch in Passivhäusern eine Wärmepumpenheizung mit sehr geringer Leistungszahl eingebaut.

Ein Passivhaus muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Jahresheizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a)
  • Heizlast ≤ 10 W/m²
  • Primärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m²a) (inkl. aller elektrischen Verbraucher)

Wußten Sie schon?
passivhaus-schiffDas erste wirklich funktionsfähige und vollwertige Passivhaus in Holzbauweise war kein Haus, sondern ein Schiff: das Arktis-Expeditionsschiff „Fram“ des Norwegers Fritjof Nansen von 1883. Er selbst schrieb: „...Die Wände sind mit geteertem Filz bedeckt, darauf folgt Korkfüllung, dann eine Vertäfelung aus Tannenholz, dann wieder eine dicke Filzlage, dann luftdichtes Linoleum und schließlich wieder eine Täfelung. Die Decken ... sie haben alles in allem eine Dicke von ungefähr 40 cm. Das Fenster, durch das die Kälte besonders leicht eindringen könnte, wurde durch dreifache Scheiben und auf andere Weise geschützt. (Hier) ist ein warmer, gemütlicher Aufenthaltsort. Ob das Thermometer 5°C oder 30°C unter dem Nullpunkt steht, wir haben kein Feuer im Ofen. Die Ventilation ist ausgezeichnet, ... da sie geradezu frische Winterluft durch den Ventilator hinabtreibt. Ich gehe daher mit dem Gedanken um, den Ofen ganz wegzunehmen zu lassen, er ist nur im Wege.“ (aus Nansen: „Nacht im Eis“, 1887)

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Kostenbetrachtung PDF Drucken E-Mail

Der Wert eines Bauwerks wird bisher an den Baukosten gemessen. Ein Passivhaus kostet bei dieser Betrachtung ca. 25% mehr als ein Gebäude in herkömmlicher Bauweise. 

Legt man bei einer Musterberechnung für die Baukosten eines herkömmlichen Hauses mit einer Grundfläche von ca. 150 m2 etwa 200.000 € zu Grunde, so ergeben sich für dasgleiche Haus in Passivbauweise Baukosten von ca. 250.000 €. Viele Bauherren werdenvon diesem scheinbar höheren Kostenfaktor abgeschreckt.

Dieser Ansatz ist jedoch nicht mehr zeitgerecht. Zusätzlich zu den Baukosten müssen auch die Energiekosten, am besten über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes, berücksichtigt werden.

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Kosten im Holzrahmenbau PDF Drucken E-Mail

Die Holzrahmenbauweise verhält sich mittlerweile zu vergleichbaren Mauerwerks-Konstruktionen völlig kostenneutral. Da im Mauerwerksbau deutlich dickere Wandstärken benötigt werden, um die Dämmwerte einer Holzrahmenwand zu erreichen, ergibt sich ein Nutzflächengewinn von bis zu 10%, was für ein kleines Haus schon ein zusätzliches Zimmer bedeuten kann.
Die Grundstruktur in vorher beschriebener Qualität und standardisierter Niedrigenergie-Bauweise ist bei den von uns gebauten Häusern immer gleich.

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Niedrigenergiehaus PDF Drucken E-Mail

Als Niedrigenergiehäuser bezeichnet man Gebäude, die das gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung EnEV unterschreiten. Die EnEV begrenzt in Abhängigkeit vom Kompaktheitsgrad (das Verhältnis von wärmeübertragender Umfassungsfläche A zu beheiztem Gebäudevolumen VE (A/VE-Verhältnis)) den spezifischen Transmissionswärmeverlust HT des Gebäudes und den Primärenergiebedarf QP’. (Tabelle 1)

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Konstruktion PDF Drucken E-Mail

Der Holzbau hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Das früher verwendete Fachwerkprinzip wurde weiterentwickelt und an eine industrielle Fertigung angepasst. Heute werden vor allem Häuser in Holzrahmenbau geplant und gebaut.

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Wärmedämmung PDF Drucken E-Mail

Wärmedämmung gibt es in sehr vielen verschiedenen Varianten. Die bekanntesten sind Mineralwolle, Wärmedämmverbundsystem und Einblasdämmung.

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Solare Gewinne PDF Drucken E-Mail

Je mehr Wärme aus der Umwelt gewonnen werden kann, desto weniger muss Heizenergie eingesetzt werden. Deshalb ist es notwendig, Gebäude nach Süden mit möglichst großen Fenstern zu öffnen und dafür zu sorgen, dass die tiefstehende Wintersonne möglichst weit in den Raum hineinstrahlen kann.

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Sommerlicher Wärmeschutz PDF Drucken E-Mail

Um im Sommer zu hohe Raumtemperaturen zu vermeiden, muss vermieden werden, dass die Sonne und damit die Wärme ins Gebäude gelangt. Die Wintervorteile der Fenster im Süden kehren sich in einen Nachteil um.

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Luftdichtheit PDF Drucken E-Mail

Durch Temperatur- und Druckunterschiede erfolgt naturgemäß ein ständiger Luftaustausch zwischen Innen und Außen. Dadurch gelangt im Winter die warme Innenluft nach außen, was zusätzliche Heizkosten verursacht.

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Lüftungsanlage PDF Drucken E-Mail

Lüftungsanlagen werden benötigt, um luftdichte Räume kontrolliert zu belüften. In alten Häusern erfolgt die Lüftung unkontrolliert über Fugen, Risse und luftdurchlässige Außenwände. Durch die notwendige Erwärmung der einströmenden kalten Luft, ergibt sich ein hoher Heizaufwand.

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Haustechnik PDF Drucken E-Mail

In der EnEV hat für die Berechnung des Jahresprimärenergiebedarfs die Heizungsanlage ganz erheblichen Einfluss. Dieses hat mit dem Primärenergiefaktor für Energieträger zu tun. Heizungsanlagen mit regenerativen Energien erzeugen sehr positive Ergebnisse. Folgende zwei Techniken sind heute bereits ausgereift und wirtschaftlich sinnvoll.

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Energieverbrauch und EnEV PDF Drucken E-Mail

Energie ist ein weit reichender Begriff und wird im physikalischen Sinn nach seinen Erscheinungsformen zum Beispiel in mechanische, magnetische, elektrische, thermische und chemische eingeteilt. Darüber hinaus wollen wir den Begriff der regenerativen (erneuerbaren) Energie hinzufügen, der sich im allgemeinen von den chemisch gebundenen Energien und damit den fossilen Brennstoffen, wie Erdöl/-gas und Kohle und der Kernenergie abgrenzen soll. Zu den regenerativen Energiequellen zählen die Erdwärme-, Sonnen-, Wind-, Gezeiten-, Meereswärme- und Bioenergie, die fortlaufend nutzbar gemacht und erschlossen werden.

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HOLZRAHMENBAU PDF Drucken E-Mail

Der Holzrahmenbau ist eine Bauweise, die sich in Nordamerika aus der traditionellen europäischen Fachwerkbauweise entwickelt hat und wieder „reimportiert“ wurde.
Seit den 80er Jahren erfreut sich der an deutsche Normen und Gesetze angepasste und weiterentwickelte Holzrahmenbau in Deutschland immer größer werdenden Zuspruchs.

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Holzbau und Wärmeschutz PDF Drucken E-Mail

Mit der im November 2001 in Kraft getretenen Energieeinsparverordnung (EnEV) wurden die Vorschriften in Bezug auf den Energie sparenden Wärmeschutz verschärft.
Der in der EnEV erhöhte Standard wird allerdings von schon bestehenden sowie von neu gebauten Holzhäusern leicht eingehalten oder sogar übertroffen. Das „3-Liter-Haus“ ist Standard geworden und das Passivhaus ist keine Utopie mehr im Holzbau.

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Klima für Holzbauten PDF Drucken E-Mail

Der klimatische Vorteil der Holzbauten liegt im hervorragendem Wärmeschutz, der angenehmen Oberflächentemperaturen und der trockener Bauweise.

Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit von Holz und die sehr gute Wärmedämmung (U-Wert) sind die Temperaturen der innen liegenden Oberflächen der Außenwände und des Daches kaum geringer als die der Luft im Gebäude.

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Wärme- und Feuchteschutz PDF Drucken E-Mail

In der Holzbauweise sind durch das Bausystem und durch den Werkstoff selbst schon beste Bedingungen für den Wärmeschutz gegeben. Insbesondere durch seine konsequent luftdichte Gebäudehülle und hoch gedämmten Bauteile entspricht er den Anforderungen der EnEV mit Leichtigkeit. Die Ausführungen der von uns geplanten Gebäude findet standardisiert als Niedrigenergiehaus (NEH) statt. 

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Brandschutz PDF Drucken E-Mail

Durch die Verwendung von verschiedenen Bauteilschichten, die sowohl den Anforderungen an die Bauteile selbst als auch an den Feuerwiderstand entsprechen, stehen Holzbauten den massiven Bauarten in nichts nach. Wenn es wirklich brennt, zeigen Holzkonstruktionen statisch betrachtet sogar günstiges Brandverhalten.

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Schallschutz bei Holzbauten PDF Drucken E-Mail

Beim Holzhaus zählt weniger die pure Masse der Bauteile als vielmehr die intelligente Nutzung des Systems.Zu diesem Zwecke bestehen Holzbauteile im allgemeinen aus einer mehrschaligen Kombination aus verschiedenen Materialien mit verschiedenen Dichten. 

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Baulicher Holzschutz PDF Drucken E-Mail

Generell wird dem baulichen Holzschutz Vorrang vor dem chemischen Holzschutz eingeräumt. Nur bei besonders hohem Risiko kann chemischer Holzschutz angewandt werden.

Tragende Holzbauteile werden durch konsequente fachgerechte baulich-konstruktive Maßnahmen vorbeugend gegen Feuchtigkeit und damit dauerhaft gegen Pilze und Insekten geschützt. 

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Bauzeit PDF Drucken E-Mail

Eine intensive Vorplanung und die Möglichkeit der Vorfertigung der Bauteile unter Idealbedingungen im Werk, verkürzen die Bauzeit und verringern somit die Kosten. 

 
Werterhaltung und Lebensdauer PDF Drucken E-Mail

Denkt man an barocke Fachwerkhäuser oder russische Blockhäuser, besitzen Holzhäuser eine Lebensdauer von mehreren Hundert Jahren. Aus einer aktuellen Studie der Uni-Leipzig hat sich ergeben, dass Holzhäuser den aktuellen Anforderungen an Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz entsprechen bzw. sogar übertreffen. Durch die Entwicklung von modernen Werkstoffen und dauerhaft sichere Gründungen kann eine technischen Lebensdauer von mehreren hundert Jahren erreicht werden. 

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Dach PDF Drucken E-Mail

Die Dachdeckung geschieht vorzugsweise mit Glasfaserbitumenschindeln oder Dachziegeln. Schindeln sind winddicht und sturmfester als lose verlegte Steine, sehr langlebig (40 Jahre Garantie) und mit einem niedrigen Speichereffekt (EME) behaftet. Dies verbessert weiter den Wärmehaushalt. Die Dachkonstruktion beherbergt eine Zwischensparrendämmung von mind. 22cm und kann durch Aufsparrendämmung weiter erhöht werden. 

 

 
Fenster und Türen PDF Drucken E-Mail

Die Fenster und Türen sind einerseits die am meist belasteten Bauteile an einem Haus, da sie einer dauernden mechanischen Beanspruchung unterliegen und auf geringster Distanz einen Temperaturunterschied von bis zu 45°C über Jahrzehnte unbeschadet überstehen müssen. Zum anderen sind sie aber auch die größten Schwachpunkte in der Wärmedämmung des Gebäudes (Transmissionswärmeverluste).
 

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Moderne Heiztechnik PDF Drucken E-Mail

Luftwärmepumpensystem:

200% bis 350% Wirkungsgrad beim Heizen und
300% bis 500% beim Kühlen.

Erdreichwärmepumpesystem:

400% bis 600% beim Heizen und
750% bis 1050% beim Kühlen. Das bedeutet, mit dem Einsatz von 1 kWh Primärenergie (Strom), erhalten wir bis zu 6,0 kWh Heizleistung oder 10,5 kWh Kühlleistung. 

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Die Sauna PDF Drucken E-Mail
Saunabesuche wirken sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden, die Gesundheit und die Seele aus. In Kombination mit sportlichen Aktivitäten kann der Besuch einer Sauna ein Leben um viele Jahre verlängern.
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Immobilienfinanzierung PDF Drucken E-Mail

Das Bausparen bietet eine einfache und bequeme Möglichkeit, an das nötige Kapital für eine stabile Baufinanzierung zu kommen. Mit transparenten Sparbeiträgen und staatlicher Förderung kann man die Grundlage für eigenes Haus schaffen.

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Baufinanzierung von langer Hand geplant PDF Drucken E-Mail

Je länger man sich darauf vorbereiten kann, dass man irgendwann einen Immobilienkredit benötigt, desto besser ist es für die künftigen Bauherren. So kann man nämlich durch eine gut geplante Geldanlage dafür sorgen, dass man sich so wenig wie möglich Baugeld leihen weniger Bauzinsen bezahlen muss. Die Vorbereitungen auf den Bau oder Kauf einer Immobilie sollten immer optimal an die individuellen Möglichkeiten angepasst werden.

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Kredit-Finanzierung eines Passivhauses PDF Drucken E-Mail

Ein Passivhaus bauen, das stellt für jeden Bauherren eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Art von Niedrigenergiehaus speichert die Wärme so effizient, dass auf den Einbau einer Heizungsanlage komplett verzichtet werden kann. Die gesamte Wärmenutzung erfolgt allein über ein Lüftungssystem, das speziell für Passivhäuser entwickelt wurde. Detaillierte Infos zum Passivhaus, bei wikipedia.de


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c/o Rechtsanwaltskanzlei Held & Weiß
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